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Es gab einige Veränderungen in dieser
sympatischen Osteria in Buccheri, der höchst gelegene Ort
der Provinz Syrakus, - wir sind auf 820 m Meereshöhe - eine,
welche die Traditionen der Volkssitten und der Gastronomie
Siziliens des Landesinneren erhalten hat.
Sebastiano Formica, einer der 3 Inhaber der vorherigen
Leitung, hat das gesamte Lokal übernommen, das er mit der
Hilfe seines Bruders Giuseppe führt.
Die Küche ist die typische dieses Landstriches geblieben,
sie ist vielmehr durch neue Gerichte bereichert und immer
mehr an die Jahreszeit und an das Angebot des Marktes
gebunden, die Preise sogar gesunken, wenn einen für ein
mittleres Menü ungefähr 30 000 Lire erwarten.
Mehr als eine Aufzählung der kompletten Gerichte - die
häufig wechseln, das bestätigen wir - nennen wir einige
Gerichte, die ein bißchen symbolisch für das Lokal sind. Man
eröffnet mit einer vorzüglichen Sülze oder Bruschetta mit
Ricotta, um mit einer Suppe oder einem Teller Nudeln
fortzufahren, die selbstverständlich hausgemacht sind. Im
Winter Ricottaravioli, im Frühling Nudeln mit grünen dicken
Bohnen, von Maccheroni alla Norma bis Riccioli mit Zitrone,
von dicken Bandnudeln mit wildem Spargel bis zu den Cavati
do Picararu. Wenn der Wald großzügig ist, gibt es Pilze im
Überfluß. Unter den Fleischgerichten möchten wir Schafsspießchen
(Stücke vom entbeinten Schafsfleisch mariniert in Wein und
Gewürzen), Wildschwein, Kutteln, Zunge süß/sauer, Leber und
andere "einfache" Zubereitungen aus der bäuerlichen Welt
nennen. Schließlich der Nachtisch und zwar Kekse zum
Eintunken in den Zibibbo und manchmal eine sizilianische
Cassata, Ergebnis der Arbeit eines Zuckerbäckers aus der
Umgebung.
Eine Auszeichnung für das ausgezeichnete Olivenöl der Monti
Iblei. |